Transformative Mediation

Der Konflikt - ein Kraftakt.

Kennen Sie das auch? Kreisende, nicht enden wollende Gedanken, Herzklopfen, Wut, Angst, Hass, Hysterie, Schweigen, Resignation bis hin zum Abgestumpftsein - Konflikte können alles in uns verursachen und alles aus uns herausholen. Was wir in einer Konfliktsituation erleben ist meistens extrem. Extrem in den Gefühlen, in der Belastung, in der Vereinnahmung, in den Anschuldigungen, in den Verletzungen, in der Enttäuschung. Johan Galtung, norwegischer Sozialwissenschaftler, Begründer der Friedensforschung und Träger des alternativen Nobelpreises, sagt dazu:

 

„Konflikte berühren unser ganzes Sein - Gefühle, Gedanken, Vorstellungen.

Sie fordern uns heraus, alles zu geben, was wir haben.“

 

Besonders schlimm empfinden wir Konflikte, weil wir in so genannten „unentrinnbaren“ Beziehungen leben, wie in der Ehe, Partnerschaft und Familie, im Berufsleben oder in der Nachbarschaft. Unentrinnbar sind diese Beziehungen deshalb, da wir im sozialen Zusammenleben darauf angewiesen sind und eine vermeintliche Lösung dieser Konflikte immer eine extreme Handlung herbeiführen würde: Trennung und Scheidung, Abbruch jeglichen Kontakts, Kündigung bzw. Umzug.

Mediation bietet die Möglichkeit der Entlastung!


Die Ursache von Konflikten liegt nicht nur in unterschiedlichen Zielvorstellungen und Interessen, sondern vor allem in der gegenseitigen Verneinung oder Vernachlässigung grundlegender Bedürfnisse im menschlichen Zusammenleben und damit unserer Gefühle. Zu diesen Bedürfnissen gehören:

  • Sicherheit
  • zwischenmenschliche Beziehungen
  • anerkannt werden
  • gelobt werden
  • Zuneigung
  • wahrgenommen werden
  • Gesehen werden, in dem, was wir tun.
  • lieben und geliebt werden
  • Autonomie

Werden diese lebensnotwendigen Bedürfnisse nicht erfüllt, geht es uns schlecht, da wir in eine echte Mangelsituation geraten und in unserem „ganzen Sein“ betroffen sind. An diesem Punkt setzt die Transformative Mediation an.

 

Transformative Mediation gibt Ihren Bedürfnissen und Anliegen einen Raum. Hier haben Sie die Möglichkeit nicht nur Ihre eigenen Anliegen, Gefühle und Bedürfnisse zu benennen, sondern auch die des Anderen zu hören! Sie setzt also am Ursprung des Konflikts, den Bedürfnissen, an. So lassen sich Blockaden überwinden und die Konfliktlösung kann beginnen.

 

Als Mediatorin begleite ich Sie auf diesem Weg. Ich organisiere Ihre Kommunikation und unterstütze Sie dabei, den Inhalt Ihrer Lösungen selbst zu finden. Sie selbst bleiben die Experten in Ihrer Angelegenheit.

 

Ziele der Transformativen Mediation sind die Stärkung jedes einzelnen Teilnehmers durch das Finden der eigenen Klarheit und das Geltenlassen der Sichtweise und Situation des anderen. Dies ist die Grundlage für eine nachhaltige Lösung des Konflikts.

Transformative Mediation - eine offizielle Definition

Mediation heißt Vermittlung und ist ein außergerichtliches, strukturiertes Verfahren zur Konfliktlösung. Mit meiner Unterstützung als Mediatorin erarbeiten Sie eigenverantwortlich Lösungen, die zeitnah umsetzbar und zum Wohl für alle Beteiligten sind.

 

Transformative Mediation unterscheidet sich von anderen, interessen-orientierten Verfahren in einem wesentlichen Punkt: Gefühle, Anliegen, Wünsche und Bedürfnisse der Beteiligten werden nicht als Begleiterscheinung betrachtet, sondern sind zentrale Aspekte auf der Suche nach Lösungen.

Stärken der Mediation

Mediation ist ein beziehungsschonendes und bringt weitere Vorteile mit sich.

  • Mediation ist sofort einsetzbar.
  • Mediation ist 4 von 5 Fällen erfolgreich.
  • Mediation ist schneller und kostengünstiger als gerichtliche Verfahren.
  • Mediation ist vertraulich und unbürokratisch. Mediatoren unterliegen der Schweigepflicht.

Die Teilnehmer erarbeiten ihre Lösungen selbst. Es sind deshalb IHRE Lösungen – und nicht Lösungen, die von außen „verordnet“ wurden. Damit sind sie auch zukunfts-stabiler.